Paris (AFP) 15 Jahre nach dem Start des internationalen Aktionsprogramms "Bildung für alle" haben die Vereinten Nationen eine ernüchternde Bilanz gezogen. Nur jedes dritte Land weltweit habe die im Jahr 2000 verankerten sechs Bildungsziele erreicht, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Weltbildungsbericht der UN-Bildungs- und Kulturorganisation Unesco. So würden weltweit nur in jedem zweiten Land alle Kinder eine Grundschule besuchen. Das bedeute, dass fast 100 Millionen Kinder weltweit die Grundschule nicht abschließen könnten.