Peking (AFP) Die Eltern von fünf inhaftierten Frauenrechtlerinnen in China haben auf ihre Freilassung gedrungen. Die Aktivistinnen seien "jung, herzensgut und voller Verantwortungssinn für die Gesellschaft", schrieben die Eltern in einem am Samstag im Internet veröffentlichten Brief an die Staatsanwaltschaft. Sie hätten "keinen Fehler gemacht, geschweige denn ein Verbrechen begangen". Vielmehr hätten sie danach gestrebt, die offizielle Politik der Gleichheit der Geschlechter zu verwirklichen. "Die Gleichberechtigung und die Interessen der Frauen zu unterstützen, ist kein Verbrechen!", schrieben sie.