Berlin (AFP) Nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen mit 150 Toten werden neue Vorwürfe gegen die Lufthansa-Mediziner laut. Das flugmedizinische Zentrum der Lufthansa in Frankfurt am Main habe den Copiloten Andreas L. während seiner Ausbildung 2009 für flugtauglich erklärt, obwohl bekannt gewesen sei, dass er weiterhin psychologisch behandelt werden müsse, berichtete die "Bild am Sonntag". Dies gehe aus einer Akteneinsicht des Luftfahrtbundesamtes hervor. Ein Lufthansa-Sprecher wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zu dem Bericht äußern.