Paris (AFP) Mit einem Wassergefäß auf dem Kopf ist eine Gambierin beim Pariser Marathon am Sonntag an den Start gegangen. Siabatou Sanneh wollte damit auf den weiten Weg aufmerksam machen, den viele Afrikanerinnen auf der Suche nach Trinkwasser laufen müssen. "In Afrika legen Frauen jeden Tag diese Entfernung für Trinkwasser zurück", sagte Siabatou Sanneh. Mit ihrer Aktion wolle sie um Hilfe dafür bitten, diese Entfernungen zu verringern. Die etwa 40-jährige Frau verließ erstmals ihr Land im Westen Afrikas, um beim Marathon in der französischen Hauptstadt ihre Botschaft in die Welt zu tragen.