München (AFP) Trotz des von den Unternehmen beklagten Fachkräftemangels haben Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss weiterhin schlechte Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), aus der am Montag die "Süddeutsche Zeitung" zitierte, waren von knapp 44.000 offenen Stellen der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse knapp 62 Prozent Jugendlichen mit niedriger Schulbildung verschlossen. Selbst im Hotel- und Restaurantgewerbe seien 60 beziehungsweise 40 Prozent der Ausschreibungen so formuliert, dass sie Jugendliche mit Hauptschulabschluss ausschließen.