Köln (AFP) Ein Jahr nach der Entführung hunderter Schülerinnen im Norden Nigerias durch die Islamistengruppe Boko Haram hat das UN-Kinderhilfswerk Unicef mehr Schutz für Kinder gefordert. "Die Entführung der Mädchen aus Chibok vor einem Jahr war ein schreckliches Verbrechen, Angriffe auf Schulen und Entführungen von Kindern dürfen in Nigeria nicht länger zum Alltag gehören", erklärte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, am Montag. "Schutz und Hilfe für Kinder in der Region müssen wo immer möglich verstärkt werden."