Khartum (AFP) Im Sudan haben am Montag die dreitägige Präsidenten-, Parlaments- und Regionalwahlen begonnen. Es gilt als sicher, dass der langjährige Präsident Omar al-Baschir für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wird. Die Mehrheit der Oppositionsparteien boykottiert die Abstimmung wie schon im Jahr 2010. Der 71-jährige al-Baschir, gegen den beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ein Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der westsudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur vorliegt, regiert den Sudan seit 1989 mit harter Hand.