Brüssel (AFP) Die EU-Kommission hat Vorwürfe zurückgewiesen, angesichts der Flüchtlingstragödien im Mittelmeer untätig zu sein. "Schuldzuweisungen bringen uns in der Frage nicht weiter", sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel. Es gebe Gespräche darüber, "wie die Lage verbessert werden kann." Für das Problem gebe es aber keine "Wunderlösung von heute auf morgen". Die Kommission arbeite an einer umfassenden Strategie zur Migrationsfrage, die im Mai vorgelegt werden soll. Dazu würden derzeit Gespräche mit den Mitgliedstaaten geführt.