Bagdad (AFP) Auf der Flucht vor den Kämpfen zwischen irakischen Truppen und der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) haben nach Angaben der UNO  tausende Familien ihre Häuser in der westirakischen Stadt Ramadi verlassen. Wie das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) am Freitag mitteilte, verließen seit dem 8. April 4250 Familien die Hauptstadt der Provinz Anbar. An diesem Tag hatte der irakische Regierungschef Haider al-Abadi angekündigt, die "nächste Schlacht" werde die zur "vollständigen Befreiung" Anbars sein.