Brüssel (AFP) Die Beschlüsse des EU-Gipfels zur Flüchtlingskrise sind auf scharfe Kritik gestoßen. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag in Brüssel sei "eine Gesichtwahrungs-, keine Lebensrettungsoperation" gewesen, erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Freitag. Andere Reaktionen reichten von "unzureichend", über "enttäuschend" bis "beschämend". Besonders kritisiert wurde, dass das Einsatzgebiet der EU-Grenzschutzmission "Triton" nicht bis vor die libysche Küste ausgedehnt wurde.