Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat dementiert, dass sie wegen der neuen Spionage-Affäre im Zusammenspiel zwischen dem Bundesnachrichtendienst und dem US-Geheimdienst NSA Ermittlungen aufgenommen hat. Dies hatte zuvor der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses, Patrick Sensburg, im ARD-"Morgenmagazin" erklärt. Dagegen sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft der dpa, die Behörde habe wegen der Medienberichte über Aktivitäten britischer und US-amerikanischer Nachrichtendienste in Deutschland im Juni 2013 einen "Prüfvorgang" angelegt.