Tokio (AFP) Nach der Messung einer extrem hohen Radioaktivitätsbelastung haben die Behörden in der japanischen Hauptstadt Tokio einen Spielplatz gesperrt. Im Boden des Geländes im Nordwesten der Stadt wurde nach Behördenangaben ein Wert von 480 Millisievert pro Stunde gemessen. Bei dieser Belastung würde ein Mensch binnen zwei Stunden so viel Radioaktivität aufnehmen, wie die japanische Regierung pro Jahr für vertretbar hält. Die Belastung war laut Behörden örtlich begrenzt. Vermutet wurde, dass strahlendes Material in der Erde liegen könnte.