Oberndorf am Neckar (dpa) - In der Affäre um das Sturmgewehr G36 hat sich der Hersteller erstmals mit dem Verteidigungsausschuss getroffen. Das teilte das Unternehmen mit. Details zum Ergebnis nannte der Waffenproduzent allerdings nicht. Am Mittwoch hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angekündigt, "dass das G36, so wie es heute konstruiert ist, keine Zukunft in der Bundeswehr hat". Eine Studie hatte ergeben, dass die Trefferquote des G36 bei extremer Erhitzung von den erforderlichen 90 auf nur noch 7 Prozent sinkt.