Las Vegas (SID) - Floyd Mayweather bleibt der über alle Gewichtsklassen hinweg beste Boxer der Welt. Der 38 Jahre alte US-Amerikaner gewann in Las Vegas den zum "Boxkampf des Jahrhunderts" stilisierten WM-Kampf im Weltergewicht gegen Manny Pacquiao einstimmig nach Punkten und ist nun in der Klasse bis 66,67 kg Titelträger der Weltverbände WBC, WBO und WBA.

"Ich musste alles geben, um diesen Kampf zu gewinnen. Ich weiß jetzt, warum Manny Pacquiao so berüchtigt ist. Ich danke Gott für diesen Sieg", sagte Mayweather. Pacquiao meinte: "Ich dachte, dass ich diesen Kampf gewonnen habe, denn er hat zu wenig gemacht. Er war sicher nicht übermächtig stark."

Mayweather blieb nach einem durchaus umstrittenen Urteil auch im 48. Profi-Kampf seiner Karriere ungeschlagen und erhielt eine Börse von 150 Millionen US-Dollar. Obwohl der Amerikaner teilweise äußerst passiv agierte, werteten die Punktrichter den Fight mit 118:110, 116:112 und 116:112 sehr eindeutig.

Der 36 Jahre alte Pacquiao kassierte im 64. Kampf seine sechste Niederlage und dürfte die besten Zeit als Profi-Boxer hinter sich haben. Der Filipino war in den USA 2006, 2008 und 2009 Boxer des Jahres und wurde als erster Kämpfer in sieben Gewichtsklassen Titelträger. Trösten konnte sich der "Pac-Man" mit einer Börse von 100 Millionen US-Dollar.