Dodoma (dpa) - Die Zahl der Elefanten im afrikanischen Safariparadies Tansania ist in den vergangenen sechs Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Offiziellen Erhebungen zufolge gibt es heute 65 000 Tiere weniger - das entspricht einem Minus von 60 Prozent. Der "Spiegel" zitierte Statistiken des Tanzania Wildlife Research Institute, die demnach seit Monaten von der Regierung unter Verschluss gehalten und vertuscht werden. Wilderei für den Elfenbeinhandel gilt als Hauptursache für den Populationsrückgang.