Frankfurt/Main (AFP) Vor der mittlerweile elften Runde der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn am Dienstag hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) das Unternehmen zu Nachbesserungen aufgefordert. Bei der Frage der geforderten Lohnerhöhung gebe es noch eine "erhebliche Diskrepanz" zwischen den Forderungen der EVG und dem Angebot der Deutschen Bahn, erklärte die Gewerkschaft am Montag. 4,7 Prozent mehr bei einer Laufzeit von 29 Monaten seien "nicht akzeptabel", ein Mindestbetrag von 75 Euro pro Monat "viel zu niedrig". Die EVG fordert sechs Prozent mehr, mindestens aber 150 Euro. Zudem will sie den Tarifvertrag für einen kürzeren Zeitraum abschließen.