Baltimore (AFP) Der US-Sänger Prince hat in der bis vor zwei Wochen von Protesten gegen Polizeigewalt erschütterten Ostküstenstadt Baltimore ein Friedenskonzert gegeben. Während des zweieinhalbstündigen Benefizkonzerts am Sonntagabend führte er erstmals seinen neuen Protestsong "Baltimore" auf, den er als Reaktion auf den Tod des 25-jährigen Afroamerikaners Freddie Grey in Polizeigewahrsam geschrieben hatte. Dabei holte er die junge Staatsanwältin Marilyn Mosby auf die Bühne, die mit der raschen Anklage von sechs möglicherweise für Grays Tod mitverantwortlichen Polizisten für Aufsehen gesorgt hatte.