Straßburg (AFP) Georgien hat Teilnehmer einer Demonstration für die Rechte von Homosexuellen nicht ausreichend vor gewaltsamen Übergriffen durch Mitglieder militanter Gruppen geschützt. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem am Dienstag gefällten Urteil. Darin stellen die Straßburger Richter Verstöße gegen das Verbot von Misshandlungen und Diskriminierung sowie gegen das Recht auf Versammlungsfreiheit fest.