Bagdad (AFP) Die Zahl der Vertriebenen im Irak hat mit 2,83 Millionen einen neuen Höchststand seit Anfang 2014 erreicht. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) nannte am Dienstag als Grund für den jüngsten Anstieg eine Flüchtlingswelle infolge der Kämpfe um Ramadi in der westlichen Provinz Anbar. Rund 133.000 Menschen seien aus ihren Häusern geflohen, als die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) vor einem Monat Teile der Provinzhauptstadt angegriffen habe. Seitdem seien 16.000 Menschen ins Zentrum der Stadt zurückgekehrt.