Trier (dpa) - Die Trierer Polizei hat mögliche Versäumnisse bei der Suche nach der fast acht Jahre lang vermissten Studentin Tanja Gräff zurückgewiesen. Einsatzkräfte hätten die Gegend um den Fundort nehrfachfach abgesucht, sagte Polizeidirektor Franz-Dieter Ankner in Trier. Am Boden des Fundortes selbst sei man aber nicht gewesen, da das von Bäumen und Sträuchern überwucherte Gelände zu Fuß nicht zugänglich war. Die sterblichen Überreste der 21-Jährigen wurden dort gestern entdeckt. "Wir hatten keinen Hinweis, dass sie da liegt", sagte der Leiter der Trierer Mordkommission, Christian Soulier.