Paris (AFP) Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich besorgt über den Trend zum sogenannten "Komasaufen" bei Jugendlichen geäußert. Die Mode des "binge drinking" sei in den westlichen Industrienationen ein "besorgniserregendes Phänomen" geworden, warnt die OECD in einem am Dienstag in Paris veröffentlichten Bericht und fordert gezielte Maßnahmen zum Kampf gegen Alkoholmissbrauch. Zwar sei in den 34 OECD-Mitgliedsländern der Alkoholkonsum seit 20 Jahren insgesamt leicht rückläufig, stellen die Experten fest. Gleichzeitig steige aber der übermäßige Konsum alkoholischer Getränke bei jungen Menschen, vor allem bei Frauen.