Bagdad (dpa) - Der angebliche Vize-Chef der Terrormiliz Islamischer Stadt ist nach Angaben der irakischen Regierung bei einem Luftangriff der internationalen Koalition im Norden des Landes ums Leben gekommen. Abu Alaa Al-Afri und weitere IS-Anhänger seien bei einem Treffen in einer Moschee in dem Ort Tel Afar getötet worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium mit. Über Al-Afri gibt es kaum Informationen. Laut US-Magazin "Newsweek" soll er 2010 angeblich vom damaligen Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ausgewählt worden sein, um an die Spitze der Vorläuferorganisation des IS zu rücken.