Berlin (dpa) - In der Affäre um die umstrittene Zusammenarbeit des BND mit dem US-Geheimdienst NSA sind neue Listen mit fast 460 000 Suchbegriffen aus den USA aufgetaucht. Darüber berichtet laut NDR, "Süddeutscher Zeitung" und "Spiegel" ein leitender BND-Mitarbeiter im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss des Bundestags. BND-Präsident Gerhard Schindler räumte vor dem Gremium Versäumnisse bei der Kooperation mit der NSA ein, verteidigte aber die Zusammenarbeit als notwendig. Der US-Geheimdienst gefährde nicht die Sicherheit Deutschlands, sondern helfe, diese zu schützen.