Genf (AFP) Im Westen von Tansania breitet sich nach UN-Angaben die Cholera aus, vor allem Flüchtlinge aus dem benachbarten Burundi sind betroffen. Rund 3000 Fälle wurden bislang gezählt, täglich kommen 300 bis 400 Neuerkrankungen hinzu, berichtete das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag. Am Rand der Grenzstadt Kaguna, wo rund 50.000 Flüchtlingen aus Burundi unter widrigen Bedingungen leben, starben demnach bereits 31 Menschen an der Krankheit, die meisten von ihnen Burundier.