Genf (AFP) Seit dem Beginn der dschihadistischen Offensive zur Einnahme des irakischen Ramadi Mitte Mai sind nach Angaben der Vereinten Nationen bereits etwa 55.000 Menschen aus der Stadt geflohen. Bereits zuvor seien seit Anfang April wegen der Angriffe der Miliz Islamischer Staat (IS) rund 128.000 Menschen aus Ramadi und der Umgebung geflüchtet, sagte der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks, Adrian Edwards, am Freitag im schweizerischen Genf. Etwa 90 Prozent der Flüchtlinge halten sich demnach weiter in der Provinz Anbar auf, deren Hauptstadt Ramadi ist.