Dhaka (AFP) Gut zwei Jahre nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch, bei dem mehr als tausend Menschen getötet wurden, soll sich der Eigentümer nun wegen Mordes vor Gericht verantworten müssen. Chefermittler Bijoy Krishna Kar sagte am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, noch im Laufe des Tages sollten insgesamt 41 Mordanklagen erhoben werden. Unter anderem seien Fabrikbesitzer Sohel Rana und seine Eltern betroffen. Sollten die Angeklagten wegen Mordes verurteilt werden, drohe ihnen die Todesstrafe, sagte Kar. Alle 41 Angeklagten trügen gemeinsam Verantwortung für die "Tragödie" im "Rana Plaza"-Komplex.