Köln (SID) - Der FC Barcelona ist zum neunten Mal auf Europas Handball-Thron gestürmt. Der spanische Meister besiegte im Champions-League-Finale den ungarischen Titelträger MKB Veszprem in Köln mit 28:23 (14:10) und sicherte sich die wichtigste Trophäe im Klub-Handball erstmals wieder seit 2011. Veszprem mit Ex-Weltmeister Christian Zeitz verpasste nach dem Halbfinalerfolg gegen den THW Kiel derweil seinen ersten Champions-League-Sieg.

Beste Werfer der favorisierten Spanier, die nun achtmal die Champions League und einmal mit dem Europacup der Landesmeister den Vorgänger-Wettbewerb gewonnen haben, vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena waren Nikola Karabatic und Gudjon Valur Sigurdsson mit jeweils sechs Toren. Welthandballer Karabatic schrieb durch den Erfolg Geschichte. Der Franzose ist der erste Handballer, der gleichzeitig Olympiasieger, Welt- und Europameister sowie Champions-League-Sieger ist.

Im Final-Four-Halbfinale hatte sich Barcelona gegen den polnischen Meister KS Vive Kielce mit 33:28 durchgesetzt, Veszprem schlug den deutschen Rekordmeister Kiel mit 31:27. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason belegte nach einem 26:28 (12:12) im kleinen Finale gegen Kielce nur Platz vier.