Hamburg (SID) - Die erste offiziell angemeldete Demonstration gegen die Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 ist nach Polizeiangaben ohne Zwischenfälle verlaufen. Rund 300 Teilnehmer hatten am Samstag an einem Protestzug durch den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg teilgenommen.

Die Kritiker der Bewerbung befürchten unabsehbare Kosten für die Hansestadt, rapide steigende Mieten im Umkreis des geplanten Olympiageländes sowie restriktive Sicherheitsvorkehrungen. Die Olympiamacher wollen am Dienstag bei einer öffentlichen Veranstaltung erste Details der sogenannten "Olympic City" vorstellen.

Nach einer Verfassungsänderung durch die Hamburgische Bürgerschaft könnte das vorgesehene Olympiareferendum am 29. November stattfinden. Zu einer Demonstration für die Ausrichtung der Spiele in der Elbmetropole hatten sich am 20. Februar rund 20.000 Menschen mit Fackeln rund um die Binnenalster versammelt.