Köln (AFP) Der Zielkomet der europäischen Raumsonde "Rosetta" spuckt auch nach Einbruch der Dunkelheit Staubfontänen ins All. Dies belegen neue Aufnahmen von "Rosettas" wissenschaftlichem Kamerasystems "Osiris", wie das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) am Montag in Göttingen mitteilte. Die Bilder vom 25. April entstanden etwa eine halbe Stunde, nachdem die Sonne über der beobachteten Region auf dem entenförmigen Komet 67P/Tschurjumov-Gerasimenko untergegangen war - und sie zeigen mehrere klar unterscheidbare Staubfontänen, die ins All entweichen.