Elmau (dpa) - Mit einem Bekenntnis zum schrittweisen Ausstieg aus der Kohle setzen die G7-Staaten ein Signal gegen die Erderwärmung. Ein halbes Jahr vor dem UN-Klimagipfel in Paris gaben die G7-Staats- und Regierungschefs das Ziel aus, "im Laufe des Jahrhunderts" eine Weltwirtschaft ohne die Nutzung von fossilen Energieträgern wie Kohle zu ermöglichen. Umweltorganisationen lobten das Vorhaben. In der Gipfel-Abschlusserklärung im bayerischen Elmau drohte die G7 dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auch mit schärferen Sanktionen. Auslöser könnte eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise sein.