Brüssel (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht in der Griechenlandkrise keine Bewegung auf Seiten Athens und hat die Verhandlungen deshalb am Abend abgebrochen. Es gebe weiterhin verschiedene Ansichten zu den diskutierten Reformen für Griechenland zwischen den Geldgebern und Athen, sagte ein Kommissionssprecher. Nun ist die Eurogruppe am Zug. Das nächste Treffen dieser Runde ist für Donnerstag geplant. Die Gespräche mit Athen seien nicht gescheitert, sie seien nur unterbrochen worden, sagte der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, in der ARD-Sendung "Günther Jauch".