Dubai (AFP) Die am Konflikt im Jemen beteiligten Parteien wollen am Montag in Genf erstmals seit Saudi-Arabiens Militärintervention Ende März am Verhandlungstisch zusammenkommen. Unter Leitung der UNO sollen sich dabei Vertreter der Regierung um den nach Saudi-Arabien geflohenen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi sowie der Huthi-Rebellen gegenüberstehen, die im Januar Jemens Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle brachten. Allerdings war lange unklar, ob es wirklich zu den Gesprächen kommt. Beobachter sehen in dem Treffen eine Chance zur Beilegung des auch nach Saudi-Arabiens Eingreifen kaum abgeschwächten Konfliktes. Riad hatte die Intervention mit Irans mutmaßlicher Unterstützung der Huthi gerechtfertigt.