Brüssel (AFP) Die Verhandlungen im Schuldenstreit zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern des Landes sind nach Angaben der Europäischen Union am Sonntag ohne Einigung zu Ende gegangen. Es bestünden weiterhin "bedeutende Meinungsverschiedenheiten" zwischen beiden Seiten, sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel zur Begründung. "Die griechischen Vorschläge bleiben unvollständig." Kommissionschef Jean-Claude Juncker sei aber weiterhin "überzeugt", dass eine Einigung bis Ende Juni möglich sei. Am Donnerstag sollten nun die Finanzminister der Eurogruppe bei ihrem Treffen in Luxemburg über die Lage beraten, sagte der Sprecher.