Karlsruhe (AFP) Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) muss die betriebliche Mitwirkung von Beschäftigten in einem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss zulassen. Der Blutspendedienst sei keine karitative Einrichtung und könne sich deshalb auch nicht auf Ausnahmeregelungen berufen, wie sie für sogenannte Tendenzbetriebe gelten, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. (Az. 1 BvR 2274/12)