Washington (AFP) Die Grundwasservorräte der Welt werden durch das Verhalten der Menschheit "gestresst". Das ist die Erkenntnis aus zwei US-Studien, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Water Resources Research" erscheinen und am Dienstag online veröffentlicht wurden. Die Untersuchungen ergaben, dass gut ein Drittel der 37 großen Grundwasserleiter der Welt über Gebühr durch den menschlichen Umgang mit den Süßwasservorräten strapaziert werden. Besonders dramatisch verhält es sich demnach im arabischen Raum (Arabischer Aquifer) und im Indus-Becken, also im nordwestlichen Indien und in Pakistan.