Karlsruhe (AFP) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat präzisiert, welche Anforderungen an Mustergüteanträge zur Hemmung der Verjährung bei fehlerhaften Kapitalanlageberatungen zu stellen sind. Entscheiden sich Betroffene, die Verjährung über einen Güteantrag zu stoppen, reichen allgemeine Angaben ohne Präzisierung des Schadens und Angaben zum Abschlussgespräch nicht aus, entschied der BGH in einem am Donnerstag in Karlsruhe verkündeten Urteil. Es betrifft laut BGH mehrere tausend Anleger, die sich von Beratungen zu geschlossenen Immobilienfonds getäuscht sehen und nun leer ausgehen. (Az. III ZR 189/14)