Algier (AFP) Der für den größten Finanzskandal in Algerien verantwortliche frühere Magnat Rafik Khalifa ist nach jahrelangem juristischen Tauziehen wegen Unterschlagung zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Blida südwestlich der Hauptstadt Algier verfügte am Dienstag zudem die Beschlagnahme sämtlichen Vermögens des 49-jährigen Ex-Bankers und verhängte zudem eine Geldbuße von umgerechnet rund 10.000 Euro. Ziel von Khalifas Bank sei es gewesen, "das Geld der Kunden nicht zu investieren, sondern die Konten zu plündern", lautete die abschließende Einschätzung der Staatsanwaltschaft, die lebenslange Haft beantragt hatte.