Berlin (AFP) Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), hat eine Reise nach Russland kurzfristig abgesagt. Die russische Seite habe ihm "schriftlich und mündlich sehr deutlich zu verstehen gegeben", dass sein Besuch in Russland "gegenwärtig nicht erwünscht" sei, erklärte Strässer am Dienstagabend in Berlin. Darum habe er die Reise "kurzfristig und mit Bedauern" abgesagt. Strässer kritisierte, das Verhalten Moskaus sei "geeignet", die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland "in schwierigen politischen Zeiten zusätzlich zu belasten".