St. Petersburg (AFP) Die als "Trollfabrik" bezeichnete mutmaßliche Online-Propagandastelle der russischen Regierung ist bei einem Prozess in St. Petersburg erstmals in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Am Dienstag erschienen Vertreter der offiziell Agentur zur Erforschung des Internets heißenden Einrichtung vor Gericht, nachdem eine frühere Mitarbeiterin Klage gegen diese eingereicht hatte. Ljudmilla Sawtschuk wirft der Agentur vor, gezielt die Linie des Kreml im Internet zu verbreiten und darüber hinaus ihre Angestellten in ungeregelten Verhältnissen zu beschäftigen.