Kairo (AFP) Medienrechtsaktivisten haben ein hartes Vorgehen der ägyptischen Behörden gegen Journalisten kritisiert. Vor allem Medienvertreter mit Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft seien in dem nordafrikanischen Land "beispiellosen Bedrohungen" ausgesetzt, erklärte das in den USA ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) am Donnerstag. Derzeit seien mindestens 18 Journalisten inhaftiert - mehr als jemals zuvor seit dem Beginn der Registrierung im Jahr 1990. Mindestens ein Drittel von ihnen verbüßt demnach lebenslange Haftstrafen.