Ankara (AFP) Erneut muss sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Vorwürfen verschwenderischer Extravaganz erwehren: Nach der Kritik an seinem 1150 Zimmer zählenden neuen Präsidentenpalast in Ankara geht es diesmal um einen angeblich gigantischen Tisch, an dem Erdogan mit rund zwei Dutzend Geistlichen zum abendlichen Fastenbrechen während des Ramadan, dem Iftar, zusammensaß. Auf vom Präsidentenbüro veröffentlichten Fotos ist Erdogan am entfernten Ende des runden Tisches, der in etwa die Größe eines Squashfeldes hat, nur vage auszumachen.