Naypyidaw (AFP) Das Parlament in Myanmar hat Hoffnungen auf eine Verfassungsänderung und damit eine Präsidentschaftskandidatur von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zunichte gemacht. Ein Gesetz, das die Macht des Militärs beschnitten hätte, erhielt am Donnerstag nicht die erforderliche Mehrheit, wie Parlamentspräsident Shwe Mann mitteilte. "Das Gesetz wurde nicht beschlossen", sagte der Parlamentspräsident. Demnach stimmten 388 der Abgeordneten für die Gesetzesänderung - weniger als die für eine Verabschiedung notwendigen 75 Prozent.