Frankfurt/Main (AFP) Das Vorhaben von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), einige der neuen Windstromtrassen nach Süddeutschland möglichst vollständig unterirdisch zu verlegen, stößt bei den Netzbetreibern auf Widerstand. "Aufgrund veränderter Rahmenbedingen müssten wir die Suche ganz von vorne beginnen", sagte der Chef des Unternehmens Tennet, Urban Keussen, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Freitag. "Das würde zu keiner Beschleunigung, sondern zu einem Zeitverzug führen, den wir uns nicht leisten können", fügte er hinzu. Anders sähe es aus, wenn nur Teile der Trasse statt als Freileitungen als Erdkabel verlegt würden.