Frankfurt/Main (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die von den EU-Staats- und Regierungschefs beschlossene Verteilung von 60.000 Flüchtlingen in Europa als  "faulen Kompromiss auf Kosten der Flüchtlinge" bezeichnet. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt erklärte am Freitag in Frankfurt am Main, angesichts der Krise in Staaten wie Griechenland seien die Beschlüsse völlig unzureichend. "Masseninhaftierung, noch rigidere Grenzwälle und massenhafte Obdachlosigkeit werden die Folge sein."