Washington (dpa) - Fehlende E-Mails zum Terroranschlag von Bengasi könnten die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton auf dem Weg ins Weiße Haus in Bedrängnis bringen. Das US-Außenministerium teilte mit, es habe 15 dienstliche E-Mails Clintons entweder "ganz oder teilweise" nicht in seinem Archiv finden können, wie US-Medien berichteten. Die Mails stammten von Clintons Vertrautem Sidney Blumenthal aus ihrer Amtszeit als Außenministerin. Bei dem Angriff von Islamisten auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi waren im September 2012 vier US-Diplomaten getötet worden.