Johannesburg (AFP) Die linksradikale Oppositionspartei EFF in Südafrika hat scharfe Kritik an dem Regierungsbericht zu dem tödlichen Einsatz in der Platinmine in Marikana im Jahr 2012 geübt. "34 Minenarbeiter sind am helllichten Tag getötet worden und niemand wird dafür ins Gefängnis gehen, bezahlen oder Verantwortung übernehmen", erklärte die Partei des früheren ANC-Jugendführers Julius Malema am Freitag. Der in der Nacht zuvor veröffentlichte Bericht sehe weder Entschädigungszahlungen für die Opfer noch unmittelbare Ermittlungen gegen die Politik vor.