Juba (AFP) Die Vereinten Nationen haben der südsudanesischen Armee vorgeworfen, Frauen und Mädchen vergewaltigt sowie bei lebendigem Leib verbrannt zu haben. Während der jüngsten Kämpfe im nördlichen Bundesstaat Unity seien "weitreichende Menschenrechtsverstöße" registriert worden, erklärte die UN-Mission für den Südsudan (Unmiss) am Dienstag bei der Vorstellung eines Berichts, der sich auf Aussagen von insgesamt 115 Gewaltopfern und Augenzeugen stützt. Die Schilderungen machten eine "neue Brutalität und Intensität" des seit 18 Monaten andauernden Konflikts deutlich, hieß es.