Maiduguri (AFP) Bei mutmaßlichen Überfällen der Islamistengruppe Boko Haram sind im Nordosten Nigerias nach Schilderungen von Augenzeugen insgesamt rund 150 Menschen getötet worden. Zunächst wurde bekannt, dass eine Gruppe von Angreifern am Mittwochabend in Moscheen in der Ortschaft Kukawa eindrangen. Sie erschossen nach dem Bericht eines Einwohners Gläubige in den Moscheen und Frauen, die sich in ihren Häusern aufhielten. Insgesamt wurden laut übereinstimmenden Augenzeugenberichten dort mindestens 97 Tote gezählt.