Berlin (AFP) Angesichts der Bundestagsdebatte um die Neuregelung der Sterbehilfe hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vor einer "Normalisierung" des ärztlich begleiteten Suizids gewarnt. Dies wäre "der falsche Weg", erklärte DGP-Präsident Lukas Radbruch am Donnerstag in Berlin. Auch der Versuch, die Bedingungen klar zu definieren, unter denen der Arzt dies tun dürfe, seien zum Scheitern verurteilt, weil das Lebensende nicht klar zu definieren sei.