Washington (dpa) - Griechenland hat nach einer vorläufigen Einschätzung aus dem Internationalen Währungsfonds bis Ende 2018 einen zusätzlichen Finanzbedarf von 50 Milliarden Euro. Das geht aus einem ersten IWF-Entwurf über eine Bewertung der Schuldentragfähigkeit des Landes hervor. Ausdrücklich heißt es in dem Papier, die jüngste dramatische Entwicklung in Griechenland sei dabei noch nicht berücksichtigt. Das Papier ist auch mit der IWF-Führung noch nicht abschließend abgestimmt. Athen konnte jüngst eine Kreditrate in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an den IWF nicht zurückzahlen.